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Die Politik wird heutzutage auch immer lächerlicher. Hier in Deutschland erst eine "Fettsteuer" (wobei eine Dummheitssteuer eher angebracht wäre, vor allem für die Politiker, die das vorgeschlagen haben), dann absurdeste Verhandlungen über die Kindertagesstätten und jetzt was aus Belgien: Eine belgische Politikerin bietet allen Ernstes 40.000 Blowjobs an, um Stimmen für ihre Partei zu sammeln (LINK). Ich weiß nicht, ob ich das ernst nehmen soll, zumindest gibt es klare Regeln für den Ablauf der Veranstaltung, gucke ich mir jedoch die Seite der Partei an, scheint es für mich eher eine Spaßpartei zu sein, die eher schocken will, anstatt ernsthafte Ziele zu verfolgen. Falls die das aber ernst meinen, dann finde ich das wirklich unter aller Sau. Erstens: Die Politik wird bestechlich. Nun greift man schon zu Mitteln wie die Prostitution, doch anstatt von Geld gibt es Wählerstimmen. Irgendwo wird die moralische Grenze ganz klar überschritten. Zweitens: Die Frau wird erneut objektiviert. Wir sind keine Sexobjekte, die man antatschen und anglotzen kann, wie Mann es beliebt, auch wenn es in der Werbung definitiv fast nur so dargestellt wird und jetzt auch noch durch diese Blow-Job-Kampagne. Hat die Partei diese Kampagne jedoch zum Spaß inszeniert, hat sie es in einer fragwürdigen Weise geschafft, zum Gesprächsthema zu werden. Nun bleibt zu hoffen, dass die Politik hier in Deutschland nicht in so einer Weise ausarten wird, obwohl sie schon dank der vielen uneingehaltenen "Wahlversprechen" zu unglaubwürdig und lächerlich geworden ist.

Snoddi

17.5.07 14:14
 


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